Viser opslag med etiketten Mein behindertes Kind. Vis alle opslag
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mandag den 9. juni 2014

Der Gefühl vom Verlust

Als ich unser erste Tochter zur Welt brachte, habe ich sie als erstes gesagt: "Es war gut, dass du gekommen bist”.
Am selben Abend war ich so voller Babygeruch, Eindrücke, Seidenhaut, Freude, Überwältigung, Ehrfurcht, Grossartigkeit. 
Und von einen Punkt tief in meine Seele war es mir klar, dass wenn ich sie jetzt verlieren würde.... wäre ihre Leben, obwohl kurz, immer noch sinnvoll gewesen. 

Als wir unser zweites Kind bekommen haben, habe ich es auch gesagt. Und es kam vom selben Ort in mir. 
Aber mit viel Unruhe, denn zu welsches Leben haben wir sie Eingeladen? In vielen Weisen war sie hier auf Trotz.

Unterwegs im Leben mit ihr, habe ich halt nicht dieses finden können, dass egal ob sie jetz kurz oder lang hier wäre, würde es einen Sinn geben dass sie hier war....

Es ist schwierig zu verstehen, dass ein Kind am Rande der Grabe geboren wird. Es ist schwierig den ganzen Füllstof vorbeizusehen, wenn du mitten drinn stehst, mitten in all das was um sie herum war. Am schwierigsten war es, dass sie als 3-Jährige wieder ganz von vorne anfangen musste.

Ich habe nicht irgendwie Schuldgefühle oder schäme mich, dass die Gefühle gegenüber meine jüngste Tochter komplizierter sind als die gegenüber meine älteste Tochter. 
Es ist ein Erkennen, dass das Zusammenleben mit unser wunderbaren Tochter auch viele dunkle Schatten hatte.

Aber gerade heute, und sicher hat mir dabei Gesprächen mit Freunden und die Bilder dazu beigetragen, gerade heute, in der Abenddämmerung und für einen Augenblick war ich dort an diese Stelle: dort wo es OK war. 
Für einen Augenblick hat es Sinn gegeben und ja, es war gut, dass sie hier war.

Vielleicht erste kleine Schritt im Richtung einer Herzenüberzeugung und einen Gefühl dass das Leben ihrer wirklich Recht und Würdig war. 
Dieses Gefühl die beim ersten so viel leichter ist!

onsdag den 14. maj 2014

Abdruck in der Luft

Die Bilder, die wir von den Mädels die letzten Wochen aufgenommen haben, sind so voller Leben und Freude.
Auch wenn ich finde, dass wir wenige Bilder aufgenommen haben. Wenige Filme.
Aber auf denen die wir haben, gibt es Leben, Erlebnisse, Regenwetter, Freude, Faulenzen, Alltag. Kleinigkeiten.

Wenn ich alte Filmaufnehmungen sehe... also solsche die 2-3 Jahre alt sind, dann sehe ich, ich hatte damals mehr Energie wie ich in die letzter Zeit hatte.
In den letzten Monaten haben Gedanken in mir herumgespielt: habe ich die Kraft das Leben mit Rose so fortzusetzen?
Es waren schwierige Gedanken.

Und ich bin wohl nie zu einem klaren Ergebnis gekommen.
Nur eine langsame herangeschleichende Unruhe, dass ich es demnächst mit... irgendjemand... Jacob.... ich....aussprechen müsste... Irgendwann....

Wenn ich jetzt ein Bild von Rose sehe, bin ich erstaunt, wie flüchtig es ist. Sie war hier. Jetzt ist sie nicht hier.
Wie ein Abdruck in der Luft.
Ihr Geruch ist weg.
Ich drücke ihr Kissen. Aber es ist das Kissen. Nicht sie.

Es ist so schwierig sie wieder herzurufen.