Viser opslag med etiketten Mein verstorbenes Kind. Vis alle opslag
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mandag den 9. juni 2014

Ein Fotografie von ein Todes Kind

Gestern habe ich ein Foto von Rose gesehen.
Ihre geschlossenen Augen und die Nase.
Das eine Auge war wegen das Licht verschwommen,
das andere war ganz deutlich.
Ganz, ganz nahe wurde es aufgenommen.
Ihre feine lange Augenwimpern. 
Kleine Farbnuancen und farblichen Unterschieden im Haut.
So hübsch ist sie auf dieses Bild.
Ich habe Lust ihre Backen zu streicheln.
Sie zu küssen.

Aber, wenn jetzt andere Menschen dieses Bild sehen... 
Werden sie dann auch finden, dass sie hübsch ist?
Oder werden sie sich zurückziehen?
Denn das Leben hat sie auf das Foto verlassen...

Nun, ich bin ihre Mama.

Und ich sehe viel mehr als der Tod in dieses Bild.


onsdag den 14. maj 2014

Abdruck in der Luft

Die Bilder, die wir von den Mädels die letzten Wochen aufgenommen haben, sind so voller Leben und Freude.
Auch wenn ich finde, dass wir wenige Bilder aufgenommen haben. Wenige Filme.
Aber auf denen die wir haben, gibt es Leben, Erlebnisse, Regenwetter, Freude, Faulenzen, Alltag. Kleinigkeiten.

Wenn ich alte Filmaufnehmungen sehe... also solsche die 2-3 Jahre alt sind, dann sehe ich, ich hatte damals mehr Energie wie ich in die letzter Zeit hatte.
In den letzten Monaten haben Gedanken in mir herumgespielt: habe ich die Kraft das Leben mit Rose so fortzusetzen?
Es waren schwierige Gedanken.

Und ich bin wohl nie zu einem klaren Ergebnis gekommen.
Nur eine langsame herangeschleichende Unruhe, dass ich es demnächst mit... irgendjemand... Jacob.... ich....aussprechen müsste... Irgendwann....

Wenn ich jetzt ein Bild von Rose sehe, bin ich erstaunt, wie flüchtig es ist. Sie war hier. Jetzt ist sie nicht hier.
Wie ein Abdruck in der Luft.
Ihr Geruch ist weg.
Ich drücke ihr Kissen. Aber es ist das Kissen. Nicht sie.

Es ist so schwierig sie wieder herzurufen.




torsdag den 24. april 2014

Am Bett unsere verstorbenen Tochters

Sein verstorbenen Kind zu Hause zu haben, ist ganz besonders. 
So viele Leute schauen vorbei, auch Kinder. 
Es tut uns mitten in das Schwere so gut.
Und wir reden mit Rose und sagen: 
Rose, jetzt gehen wir für einen Augenblick.
Und wir küssen sie auf den Mund.
Und wir denken, dass sie noch atmet.
Und wir etzählen
 die Gutenachtgeschichte, die sie am meisten liebte. 
Und weinen.
Und streichlen sie.
Und versuchen ihren Duft zu finden.
Und wir schweige, reden mit ihr, reden über ihr. 
Weinen. 
Vermissen. 
Schon - und wie Verrückten vermissen wir.