mandag den 26. januar 2015

STERN

An 22. Januar 2015 kam dieser Artikel in der STERN.
Dazu gibt es auch einen Bilderrat mit Fotos die durch das Leben Roses aufgenommen sind. 
Katharina Kluin ist die Autorin von dem Artikel.
Der Fotografen ist Martin Lehmann. Er ist Photojournalist an der dänische Zeitung Politiken und durch den Jahren ist er auch einen Freund von uns geworden. 

lørdag den 24. januar 2015

Roses Geschichte in die Zeitung Politiken

In den Jahren 2011 - 2014 wurde in die dänische Zeitung Politiken mehrere grossen Artikeln über unser Leben mit Rose gebracht. 
Kjeld Hybel hat die Tekste geschrieben und Martin Lehmann hat fotografiert.

Als wir erfuren, dass wir ein Kind mit angeborenen Herzfehler (HLHS) erwarteten, dachten wir, dass es schnell sterben konnte. Deshalb haben wir Martin gebeten uns einen Bild von unseren kleinen Baby zu machen. 
Als der 3. offene Herzoperation sich närherte, dachten wir, dass eine Geschicte mit einem "Happy End" daraus kommen sollte. 
Es wurde ganz anders - Rose kam nicht aus den Krankenhaus raus wie sie fit reinspaziert war, sondern mit grossen Hirnschaden und Behinderungen. 

Nach die zweite Artikel (Februar 2013) hat unser Krankenhaus uns einen Kontaktartzt genemigt und es war eine grosse Erleichterung.  
Der Ombudsmann hat von sich aus die ganzen Akten wegen unseren Wohnungsverhältnissen durchgelesen. Er hat Kritik gegeben, weil die Informationen die wir am Anfang von Roses Hirnschaden bekommen haben. 
Kurz nachher hat uns die Kommune einen Behindertengeeignete Wohnung für uns und Rose besorgt. 

Bei uns war immer Wichtig, dass die Artikeln auch die Hoffnung und Normalität in unseren Leben zeigten. Wir haben ja halt so mit unseren zwei Töchtern gelebt, wie das Leben es eben nach und nach verlangt hat.
Deshalb hat es uns eigentlich oft gewundert, dass so viele Menschen von unser Geschichte berüht waren. 
Wir nehmen es aber auch Dankbar an.

27. November 2011
Hauptartikel:Wie einen Raumwesen.
Eine Multimediemontage: Rose ist mit ein halbes Herz geboren.

3. Februar 2013:

20. Juli 2014:
Ganz am unten gibt es auch einen Videointerview mit mir und Jacob, von Martin Lehmann gemacht.

Ekstra:
In November 2013 hat der Ombudsmann seinen Entscheidung gemacht, und diese Artikel kam in der Zeitung.

Multimedie-Erzählung von Martin Lehmann: Das Fotografie war gleichgültig, as Roses fastTodkrank war.

søndag den 2. november 2014

Allerheiligen.

Tag der Toden.
Der Tag fiel mitten in den Vorbereitungen von unseren dritten Umzug innerhalb 15 Monaten: dies mal an genau selben Tag wo wir letztes Jahr umgezogen sind. 
Damals mit Rose zusammen. Jetzt ohne sie. 
Heute wollten wir nichts in Kartons packen, nichts sortieren und überhaupt nichts mit Umziehen zu tun haben. 
Die heutige Tag war Roses Tag. 

Tag der Toden.
Ein Freiraum für jenen, die nicht länger da sind und für uns das mit anderen das teilen was jetzt ist. Das Nu, das es nur in dieser Zeit gibt und deshalb eine besondere Zeit.
Eine heilige Zeit?
Weil wir sie jetzt am deutlichsten erinneren und weil die Ritualen 
jetzt geboren werden, die uns an unser kleines Mädchen erinnern sollen. 

Tag der Toden.
Die grosse Schwester hat das feinste Kürbis geschnitten. Und wir haben Blumenzwiebeln in der Erde gesteckt. Zwiebeln, die in allerschlimmste Kälte und im dunkelsten Zeit uns etwas über neues Leben versprechen sollen. Jedes Zwiebel seine Zeit. Gesprächen werden geboren.
Und wir haben Kerzen angezündet. Und einen Königsstuhl von all den Herbstblättern die gesammelt sind. Und es hat viele. 

Tag der Toden.
Wäre ich heute nicht in der Gottesdienst gewesen, wäre es als ob ich mein Kind alleine hingeschickt hätte. Ihr Name wäre ja ausgesprochen. Sie wäre anwesend.
Rose - und alle den anderen. 
Dort sitzen andere trauernden, mit Namen von Toden die genannt werden. 

Meine Gedanken mischen sich mit die Worten aus der Kanzelei und die Psalmen von Die grosse weise Schar oder von Das Licht, das auf die Küste landet.
Im eigener Tempo suche ich den Ecken den starksten Gefühlen und etwas womit ich den Augen trocknen und die Nase putzen kann: Roses Leben von 0 bis fast 6 im einzelnen Blicken: zur Fuss, im Rollstuhl. Möglichkeiten, Unmöglichkeiten. Am Leben. 
Ihr Sarg mit ihr innendrinn. Hier in diesem Raum, mit ihr.
Ich weine. 
Ich rede ein bisschen zu ihr. Ein bisschen mit ihr. Wie kann man das?

Tag der Toden.
Seit die Beerdigung war es schwieriger in der Kirche zu kommen. Ich werde schnell überwäldigt. Ich werde müde. 
Heute hier zu sein, war mir wichtig. 
Vielleicht ist das Schwierige wichtig, um wieder heil zu werden. Heil, anders wie vorher.
Es ist ein schwerer Tag. Aber auch einen Tag, die ich gerne durchleben möchte. 
Nicht mit Hass zu diesen Tag.
Sondern um da zu sein, wie ich halt bin. Um Platz für Traurigkeit und Tränen zu geben. Da zu sein, halt so.

Tag der Toden.
In Novemberdunkel einen Tag der Lichter, wo wir unseren Gräbern mit Kerzen und hoffnungsvolle Blumenzwiebeln anziehen, mit den letzten Farben des Jahres und mit Tannenzweigen die der Erde warmhalten sollen, wenn es kalt wird. 
Und wir sagen es zu einander. Das worüber es schwierig ist zu reden. An diesen Tag ist es möglich. Möglich unseren Lebenswegen mit einander zu teilen. Wir sprechen es laut aus, denn es ist zu schwierig es alleine zu tragen. 
Alleine müssen wir den Tod anschauen. Alleine solten wir den Tod nicht anschauen. Ein Paradoks. 
Und wenn wir es zu einander sagen: dass ich weiss du trauerst, dann sagen wir es den Himmel. Und wir hoffen, das der Himmel zuhörst.
Und wie ist es jetzt auf die andere Seite, ob sie da auch mithörst? In ihr eigener Weise...
Wer weisst es...